Francesco Libetta, der 1968 im Salento in Apulien geboren wurde, wird eine
"an das Wunderbare grenzende Virtuosität und ein delikater Sinn für melodische Schönheit"
bescheinigt sowie "Eleganz und Charme, ein Hauch von Noblesse und Frivolität, die man
in den Archiven der Interpretation verloren glaubte" (Corriere della Sera).
Die vielgesichtige Karriere des Pianisten, Komponisten und Dirigenten hat Francesco
Libetta in die großen Konzertsäle in aller Welt geführt, darunter die Mailänder Scala und
die Carnegie Hall in New York.
Sein Repertoire ist umfangreich und vielfältig. Besonders hervorzuheben ist seine Affinität
zu Chopin, die ihn schon mehrmals dessen gesamtes Werk für Solo-Klavier hat zyklisch
aufführen lassen; auf einer CD-Anthologie von historischen Chopin-Interpreten (Fa. Marston/
USA) ist er neben Busoni als einziger Italiener vertreten. Er war der erste überhaupt,
der die 53 Studien von Godowski nach Chopin im Konzert gespielt hat (1990), und er hat als erst
dritter Italiener alle 32 Sonaten Beethovens öffentlich aufgeführt.
Francesco Libetta hat Werke aus allen Epochen für verschiedene Labels aufgenommen,
von einer Konzerteinspielung der ersten 6 Etüden Ligetis bis zum Gesamtwerk Händels
für Tasteninstrumente im vergangenen Jahr. Der vor allem durch seine Filme über Gould
und Richter bekannte Regisseur Bruno Monsaingeon hat ein Konzert Libettas beim Festival
von La Roque d'Anthéron für eine DVD gefilmt, die in Frankreich unter dem Titel
"Le pianiste de l'impossible" mit dem Diapason d'Or und dem Choc du Monde de la Musique
ausgezeichnet wurde. weiterlesen >>
Homepage von Francesco Libetta
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